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Bewusstheit - ein Kernelement für den Umgang mit herausfordernden Situationen

Aktualisiert: 27. Mai

Mann sitzt auf einer Wiese und blickt in die Morgendämmerung

Herausfordernde Situationen können in vielen Formen auftreten, sei es im beruflichen oder privaten Umfeld. Ob etwas als herausfordernd empfunden wird, ist subjektiv, da jeder Mensch ein individuelle Persönlichkeitsstruktur besitzt. Der Umgang mit solchen Situationen erfordert oft eine Kombination aus mentaler und emotionaler Stärke, Flexibilität, praktischen Strategien und Bewusstheit.


Im Folgenden findest du einige Ideen, die dich inspirieren können, besser mit herausfordernden Situationen umzugehen:


1. Akzeptanz und Anpassungsfähigkeit

Situation akzeptieren: Anstatt gegen die Situation anzukämpfen, erkenne die Realität an und akzeptiere, dass Herausforderungen ein Teil des Lebens sind. Denn je mehr wir gegen etwas ankämpfen, um so größer wird das, wogegen wir uns auflehnen; und es vergrößert den Stress und die Unzufriedenheit. Gleichzeitig schaffen wir damit einen Raum zwischen Reiz und Reaktion. (siehe 1. Podcastfolge)


Flexibilität: Du kannst die Fähigkeit entwickeln, dich an veränderte Umstände anzupassen und neue Wege zu finden, um mit der Situation umzugehen.


Realistische Einschätzung: Vielleicht ist es dir möglich, die Situation objektiv zu betrachten. Was sind die Fakten? Welche Aspekte liegen innerhalb und außerhalb deiner Kontrolle?


2. Positive Denkmuster

Optimistische Einstellung: Mach dir bewusst, welche positiven Aspekte in der Situation zu erkennen sind und konzentriere dich auf mögliche Lösungen statt auf Probleme. Und es kann sein, dass in der Auseinandersetzung mit dem Problem schon die Lösung enthalten ist.


Selbstgespräche: Achte auf deine inneren Dialoge und ersetze negative Gedanken durch (positive und) konstruktive Aussagen oder Fragen, z.B. Welche Möglichkeiten könnte es noch geben? - wenn du in der Frage den Konjunktiv wählst, dann geht das Gehirn sozusagen auf Spurensuche.


3. Emotionale Bewältigungsstrategien

Achtsamkeit und Meditation: Techniken wie Achtsamkeit und Meditation können helfen, den Geist zu beruhigen und einen klaren Kopf zu bewahren. Außerdem unterstützen sie, um im Moment präsent zu bleiben und die Emotionen besser zu regulieren.


Gefühle ausdrücken: Sprich über deine Gefühle mit vertrauenswürdigen Personen, anstatt sie zu unterdrücken.


4. Problemlösungsfähigkeiten / Ressourcen

Analyse und Planung - Prioritäten setzen: Analysiere die Situation, identifiziere die Hauptprobleme und erstelle einen Plan, um diese systematisch anzugehen. D.h., was sind die wichtigsten Aspekte der Herausforderung und konzentriere deine Energie darauf.


Kreativität: Sei kreativ bei der Suche nach Lösungen und zieh unkonventionelle Ansätze in Betracht. (auch hier kann der Konjunktiv eine Unterstützung sein - siehe Selbstgespräche unter 2.)


Ressourcen: Du hast in deinem Leben schon mehrere herausfordernde Situationen bewältigt. Blicke nochmal zurück und mach dir bewusst, wie du es geschafft hast und welche inneren Ressourcen du für die aktuelle Situation nutzen kannst.


5. Soziale Unterstützung und Ressourcen

Netzwerk aufbauen: Suche Unterstützung bei Freunden, Familie oder Kollegen. Ein starkes soziales Netzwerk kann erheblich zur Bewältigung von Stress beitragen und kann auch neue Perspektiven und Lösungen eröffnen.


Professionelle Hilfe: Hab keine Scheu, um Hilfe zu bitten, wenn du sie benötigen. Oftmals kann externe Unterstützung eine neue Perspektive bieten und praktische Hilfe leisten.


6. Gesundheit und Selbstfürsorge

Körperliche und geistige Gesundheit: Achte auf eine für dich ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf. Leg regelmäßig Pausen ein, um dich zu erholen und neue Energie zu tanken. Welche sozialen Kontakte sind unterstützend an deiner Seite?


Für diese Form der Reflexion ist Bewusstheit ein wichtiges Kernelement und das bedeutet, deine Aufmerksamkeit willentlich und bewusst auf etwas zu richten.


Je bewusster du dich mit dir auseinandersetzt und die Strategien dafür wählst, die dir entsprechen, um so mehr Selbstvertrauen und innere Sicherheit wirst du entwickeln und um so mehr Wahlmöglichkeiten wirst du entdecken.


In unserer 2. Podcastfolge gehen wir auch näher darauf ein und sprechen über das Ursache-Folge-Prinzip, über das Kernelement ‘Bewusstheit’ aus der ‘Kooperativen Kommunikation’ und was Verbindung und Kontrolle damit zu tun haben:



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