Traumasensible Ergotherapie & systemische Elternarbeit
Kinder verstehen – Familien begleiten – therapeutische Prozesse wirksam gestalten
Kinder mit Regulationsschwierigkeiten, Konzentrationsproblemen, Entwicklungsauffälligkeiten oder herausforderndem Verhalten bringen Therapeut:innen häufig an Grenzen, wenn klassische ergotherapeutische Interventionen allein nicht ausreichen. Hinter Verweigerung, Unruhe, Rückzug, Aggression oder starker Anpassung stehen oft überforderte Nervensysteme, belastende Beziehungserfahrungen oder familiäre Dynamiken, die den Therapieprozess wesentlich beeinflussen.
Diese Fortbildung vermittelt Ergotherapeut:innen einen praxisnahen Ansatz, um Kinder und ihre Familien sicher, wirksam und beziehungsorientiert zu begleiten. Durch die Verbindung aus ergotherapeutischen Verfahren, traumasensiblem Arbeiten und systemischer Elternarbeit lernen die Teilnehmer:innen, Verhalten differenziert zu verstehen, Co-Regulation gezielt einzusetzen und therapeutische Prozesse nachhaltiger zu gestalten.
Im Mittelpunkt stehen die therapeutische Beziehung, die Arbeit mit dem Nervensystem sowie eine ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit Eltern. Die Inhalte unterstützen dabei, Therapieangebote individueller anzupassen, Eskalationen zu reduzieren, Eltern konstruktiver einzubinden und auch in komplexen Familiensituationen professionell handlungsfähig zu bleiben.
Die Fortbildung verbindet neurobiologisches Wissen, körperorientierte Regulation, systemische Gesprächsführung und ergotherapeutische Praxis zu einem ganzheitlichen Konzept für den modernen pädiatrischen Therapiealltag.
Die Fortbildung verbindet:
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ergotherapeutische Verfahren in der Pädiatrie
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traumasensibles Arbeiten
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systemische Gesprächsführung
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Elterncoaching
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Regulations- und Körperarbeit
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ressourcenorientierte Begleitung von Familien
Ziel ist es, Kinder nicht nur symptomorientiert zu behandeln, sondern Verhalten, Entwicklungsbesonderheiten und familiäre Dynamiken ganzheitlich zu verstehen und therapeutisch sicher darauf zu reagieren.
Zielgruppe
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Ergotherapeut:innen
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Pädiatrisch arbeitende Therapeut:innen
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Logopäd:innen und Physiotherapeut:innen

Termine 2027 in Stuttgart und München:
Donnerstag, 25.03. - Sonntag, 28.03. (30 UE) - Stuttgart
oder
Donnerstag, 14.10. - Sonntag, 17.10. (30 UE) - München
Orte:
Heimerer Akademie GmbH Daimlerstraße 71 (Im Cannstatter Carré) 70372 Stuttgart
oder
Heimerer Akademie GmbH Bayerstraße 73 80335 München
Uhrzeiten:
Donnerstag 09:00 - 16:30 Uhr
Freitag 09:00 - 16:30 Uhr
Samstag 09:00 - 16:30 Uhr
Sonntag 09:00 - 14:30 Uhr
Kosten:
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590 EUR
Die Buchung erfolgt über die Heimerer-Akademie.

Wenn herausfordernde berufliche Situationen belastend und überfordernd sind, bietet Ihnen die systemische Supervision als lösungs- und ressourcenorientierte Methode die Möglichkeit, die dahinterliegenden Dynamiken genauer zu betrachten.
Das bedeutet, dass sie nicht nur die individuellen Fähigkeiten und Verhaltensweisen berücksichtigen, sondern auch die Interaktionen, Beziehungen und Dynamiken im gesamten sozialen System, in dem Sie als Mensch arbeiten.
Sie erweitert den Blickwinkel und stärkt die persönlichen Kompetenzen, um selbstwirksam, aktiv und bewusst den Veränderungsprozess und das Miteinander zu gestalten.
Folgend finden Sie ein paar Themengebiete, die für eine Supervision in Frage kommen könnte:
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Stärkung und Erweiterung der Resilienz und Selbstfürsorge
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Umgang mit dem Tod von Kolleg*innen, Patient*innen, Klient*innen
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Umgang mit traumatischen Schicksalen von anderen Menschen (Vorbeugung einer Sekundärtraumatisierung)
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Fallbesprechungen
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Optimierung / Veränderung von Arbeitsprozessen
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Klärung beruflicher Rollen
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Verbesserung der Teamstruktur
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Verbesserung der Kommunikation
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Bewusstwerdung und Stärkung der beruflichen Kompetenzen
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Reflexion des Alltags
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Selbsterfahrung erleben
